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Immobilienpreise und Preisentwicklung

Der Wert von Immobilien und Eigentumswohnungen ist in den letzten Jahren kontinuierlich nach oben geklettert. Daraus können vor allem Besitzer von Grundstücken und Eigentumswohnungen einen Vorteil ziehen. Der folgende Artikel erläutert die Gründe dieser Preisentwicklung und prognostiziert, welche Entwicklungen in den nächsten Jahren zu erwarten sind.

Deshalb steigt der Immobilienpreis aktuell

Fast überall in Deutschland kann beobachtet werden, wie Kaufpreise für Immobilien stetig wachsen. Die Preissteigerungen betreffen dabei nicht nur besonders attraktive Lagen. Steigende Einkommen und das aktuelle Niedrigzinsumfeld sorgen dafür, dass die Preise steigen. Allein zwischen 2010 und 2014 stiegen die Kosten für Eigentumswohnungen im bundesweiten Durchschnitt jährlich um ca. 6 Prozent. Die größten Steigerungen konnten dabei in Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München beobachtet werden.

Doch wodurch entstehen die Preissteigerungen auf dem Immobilienmarkt? Es gibt mehrere Faktoren, die einen Einfluss auf die allgemeinen Preise von Immobilien haben können:

  • Zinsumfeld: Viele verschiedene Zentralbanken haben durch ein Senken der Leitzinsen dazu beigetragen, dass Immobilien durch billige Kredite leichter finanziert werden können. Da so mehr Leute über den Kaum einer Immobilie nachdenken, kommt es zu einem Anstieg der Preise.
  • Allgemeine Wirtschaftssituation: Deutschland befindet sich in einer Phase des konjunkturellen Aufschwungs. Läuft die Konjunktur gut, so erhöhen sich in der Regel auch die Immobilienpreise.
  • Steigende Inflation: Seit einiger Zeit kann beobachtet werden, wie die Inflation langsam wieder anzieht (Preise werden teurer). Dies betrifft natürlich auch den Immobilienmarkt.
  • Lücke im Angebot: Vor allem in den Großstädte und Metropolen steigt die Bevölkerung stetig an. Da das Angebot an Wohnungen und Grundstücken nicht ansatzweise im gleichen Tempo wächst, führt dieser Mangel zu einem großen Bedarf. Diese Nachfrage zeigt sich dann in immer teureren Immobilien.

Diese Faktoren haben einen Einfluss auf den Immobilienpreis

Wohnhaus auf Geldscheinen, Symbolfoto für Hauskauf, Finanzierung, Bausparen

Wer plant eine Immobilie zu erwerben oder zu veräußern, sollte sich im Vorhinein gründlich schlau machen und auf dem Immobilienmarkt umsehen. Informationen dazu sind u.a. auf Onlineportalen und in bestimmten Magazinen erhältlich. Auch Banken und Makler können Daten zu lokalen Immobilienpreisen zur Verfügung stellen.

Es ist jedoch immens wichtig sich zu informieren, um später Preise realistisch abschätzen zu können Die Kriterien, die den Wert des Grundstücks, Hauses oder der Eigentumswohnung bestimmen, können in wertsteigernde und wertmindernde Faktoren unterteilt werden.

Zu den wertsteigernden Faktoren gehört etwa eine gute Infrastruktur, also bspw. die Nähe zu Schulen, Supermärkten oder medizinischen Einrichtungen. Auch die allgemeine Lage spielt eine große Rolle. Generell sind Grundstücke in Städten teurer als solche auf dem Land. Durchgeführte Modernisierungsmaßnahmen wie z.B. ein Fenstertausch oder eine neue Wärmeschutzdämmung, tragen ebenfalls zur Wertsteigerung eines Objektes bei. Eine qualitativ hochwertige Baustruktur wirkt sich ebenso preissteigernd aus.

Bei den wertmindernden Faktoren ist es oft vor allem das Alter einer Immobilie, welches den Preis nach unten treibt. Generell fällt der Wert durch die Nutzung einer Immobilie, vor allem dann wenn Sanierungen fällig sind. Auch eine dezentrale Lage oder hohes Lärmaufkommen schmälern den Immobilienpreis. Dies ist vor allem dann ärgerlich für die Besitzer einer Immobilie, wenn im Nachhinein lärmintensive Bauten, wie z.B. ein Flughafen oder eine Schnellstraße, in der Nähe des Grundstückes errichtet wurden.

Als ebenso wertmindernd können sich Altlasten, wie z.B. ein verseuchter Boden, herausstellen. Auch die Ausweisung als Naturschutzgebiet senkt den Wert einer Immobilie, da diese Grundstücke häufig nicht bebaut werden dürfen.

Prognose über zukünftige Preisentwicklungen auf dem deutschen Immobilienmarkt

Grundsätzlich gestalten sich Prognosen relativ schwierig. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt jedoch, dass vor allem Immobilien in guten bis sehr guten Lagen und bei entsprechender Bauweise ihren Wert halten können bzw. diesen sogar noch steigern. Ebenso ist zu erwarten, dass die Nachfrage nach Ein- bzw. Mehrfamilienhäusern anhalten wird. Verschiedene Wirtschaftsforschungsinstitute geben dazu in regelmäßigen Abständen Prognosen heraus, welche die Entwicklung des Immobilienmarkts für die folgenden Jahre bewertet.

Vor allem im Osten wird der Bevölkerungsrückgang durch den Zuzug neuer Mitbürger, die nach dem Asylverfahren ein Bleiberecht besitzen, abgefedert. In florierenden Großstädten hingegen wird sich der Wohnungsmangel noch verstärken.

Außerdem leben immer mehr Menschen in Single-Haushalten, wodurch tendenziell mehr Wohnungen zur Verfügung gestellt werden müssen. Dieser ansteigende Wohnflächenbedarf wird sich vor allem in einer höheren Nachfrage nach Eigentumswohnungen niederschlagen. Auch allgemein hat sich die durchschnittliche Wohnfläche erhöht. Wurde 2005 im Schnitt noch auf 71,8 m² gewohnt, so sind es jetzt schon 73,3 m². Dies wird vor allem in schrumpfenden Städten/Gemeinden etwaige Preisstürze abgefangen.

Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass die Preise vor allem in den Großstädten weiterhin steigen werden. In Städten wie Hamburg, Potsdam oder Berlin ist damit zu rechnen, dass Eigentumswohnungen bis 2030 durchschnittlich um 10 bis 15 Prozent im Preis zulegen.